Flughafen­tower Wien

Punktlandung

Mit dem Ausbau des Flughafens Wien ist auch der Neubau der Flugsicherungsstelle mit Kontrollturm erforderlich geworden. Im Jahr 2002 wurde dafür ein Generalplaner-Wettbewerb durchgeführt, der von der ARGE Zechner-Lorenz mit einem eindrucksvollen Entwurf von Martin Zechner gewonnen wurde.

Der ca. 108 m hohe Tower gliedert sich in Sockel, Mittelzone mit Membranbespannung und Turmkopf. Die sechsgeschossige Sockelzone beherbergt Einrichtungen der Flugsicherung und nimmt die Fluchten des orthogonalen Straßenrasters auf.

Der Turmkopf ist zur Basis um ca. 45 Grad verdreht, um optimale Sichtbeziehungen zu den Rollbahnen zu gewährleisten. Der Mittelbereich wird mit einer transluzenten Haut bespannt, die als Projektionsfläche für multimediale Inhalte (Info, Werbung, Kunst etc.) dient und deren Profil sich kontinuierlich von der Sockelgeometrie zur Kopfgeometrie verformt. Die Hauptkonstruktion besteht zur Gänze aus Stahlbeton, wobei die über 100 m hohe Turmschaft in Form einer kreisrunden Betonröhre mit einer Wandstärke von konstant 45 cm und einem Durchmesser von etwa 10 m ausgebildet ist und in Gleitbauweise hergestellt wurde. Die Tragkonstruktion der Geschoßebenen des Sockels setzt sich aus schlaff bewehrten Flachdecken mit einer Stärke von 30 cm und aus runden Stützen mit einem Durchmesser von 30 bis 50 cm zusammen.

Leistungen:
Projektinfos:
Flughafen­tower Wien
Leistungszeitraum

2001 - 2006

Flughafen­tower Wien
Auftraggeber

Flughafen Wien AG

Flughafen­tower Wien
Baukosten

36 Mio.

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